Make vs. Buy: Eigenentwicklung oder Standardsoftware?
19. Juni 2025
11 min Lesezeit
Jonas Höttler
Make vs. Buy: Die teuerste Entscheidung, die niemand analysiert
"Wir brauchen eine individuelle Lösung" – dieser Satz hat schon viele Unternehmen Hunderttausende gekostet. Genauso wie: "Standardsoftware reicht völlig aus" – wenn sie es dann doch nicht tat.
Die Make-vs-Buy-Entscheidung gehört zu den folgenreichsten IT-Entscheidungen. Und zu den am schlechtesten analysierten.
Warum diese Entscheidung so oft schiefgeht
Die "Eigenentwicklung"-Falle
Initiale Unterschätzung: "Das ist doch nur ein CRUD-System"
Scope Creep: Jede Woche neue Anforderungen
Wartungskosten ignoriert: Nach 3 Jahren kostet die Wartung mehr als der Neubau
Abhängigkeit: Der eine Entwickler, der es versteht, kündigt
Die "Standardsoftware"-Falle
Anpassungskosten: "Out of the box" heißt selten ohne Customizing
Prozessanpassung: Am Ende passen Sie sich der Software an
Vendor Lock-in: Wechsel wird mit jedem Jahr teurer
Lizenzkosten-Explosion: Was günstig begann, wird teuer skaliert
Anforderungen priorisieren – Was ist wirklich differenzierend?
Markt sondieren – Welche Standardlösungen existieren?
POC planen – Testen Sie 2-3 Optionen
Prozesskosten verstehen: Bevor Sie eine Lösung wählen, verstehen Sie mit unserem Prozesskosten-Analyzer die wahren Kosten Ihrer aktuellen Situation.
Fazit: Analyse schlägt Bauchgefühl
Die Make-vs-Buy-Entscheidung ist zu wichtig für Bauchgefühl. Mit einer strukturierten Analyse der sieben Kriterien und einer ehrlichen TCO-Rechnung treffen Sie fundierte Entscheidungen.
Und manchmal ist die beste Entscheidung: Noch nicht entscheiden. Sondern erst den Prozess verstehen, dann die Anforderungen klären, und dann die Optionen bewerten.
Sie stehen vor einer komplexen Make-vs-Buy-Entscheidung? Unser AI Adoption Audit hilft Ihnen, die strategischen Implikationen zu verstehen und die richtige Wahl zu treffen.
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