Das Wichtigste vorab
- Die Agenda gehört der KI. 2026 handelt fast jeder zweite Text der großen Beratungen von KI, 2022 war es jeder siebte. Nachhaltigkeit hat sich halbiert, die Häuser klingen immer gleicher. Jede Welle bekommt einen neuen Namen, gerade heißt sie „agentic“.
- Die Zahlen sagen, was das Haus sagen will. Ob 4 oder 89 Prozent der Firmen Wert aus KI holen, hängt an der Stufe, die ein Haus zitiert. Dieselbe BCG-Zahl wanderte in zehn Monaten von „erkunden“ zu „in Produktion“. Andere Zahlen wurden still korrigiert, ohne Vermerk.
- Über sich selbst schreiben sie fast nichts. 3 von 10.579 Texten sprechen über KI in der eigenen Arbeit. Gleichzeitig bauen die Häuser um wie lange nicht: weniger Einstieg, weniger Personal in den teuren Ländern, mehr Ingenieure, mehr Betrieb, Honorare nach Ergebnis.
- Wohin es geht. Die Folienpyramide hat keine Zukunft. Die Beratung, die bleibt, betreibt Systeme oder haftet für Ergebnisse. Am Ende stehen fünf Prognosen mit Datum, an denen ich mich messen lasse.
Inhalt15 Abschnitte
Vor zwei Wochen habe ich über die klassische Unternehmensberatung eine Polemik geschrieben. Zugespitzt, mit Anlass, mit Meinung. Die naheliegende Antwort darauf lautet: Einzelfall, Anekdote, schlecht gelaunt.
Also habe ich gezählt.
Seit dem 17. Oktober 2026 habe ich alles eingesammelt, was 28 Beratungshäuser seit 2019 öffentlich über die Zukunft geschrieben haben: Studien, Ausblicke, Fachartikel, Whitepaper. McKinsey, BCG, Bain, Roland Berger, die Big Four, Accenture, Capgemini, Oliver Wyman und neunzehn weitere. Zusammen 41.594 Texte. Gezählt ist alles ohne Sprachmodell, mit festen Wortlisten und jedem Haus gleich gewichtet, damit KPMG mit seinen vielen kurzen Meldungen nicht den Durchschnitt bestimmt. Wo ein Modell half, Zitate zu finden, habe ich jedes Zitat danach gegen den Originaltext geprüft. Wie genau, steht am Ende.
Die Frage war einfach: Was erzählen die Häuser ihren Kunden über die Zukunft? Und wie sieht die Zukunft der Unternehmensberatung selbst aus, gemessen an dem, was sie gerade tun?
Die Hälfte ist jetzt KI
2022 hatte jeder siebte Text der Häuser einen Bezug zu KI. 2026 ist es fast jeder zweite. Zum Vergleich: In der EU nutzte 2025 jedes fünfte Unternehmen ab zehn Beschäftigten KI, in Deutschland laut Eurostat gut jedes vierte. Die Beratung schreibt also deutlich mehr über KI, als ihre Kunden sie einsetzen. Das ist ihr Job, sie soll vorausdenken. Interessant ist, was dafür weichen musste.
Nachhaltigkeit lag vier Jahre lang stabil bei gut einem Fünftel aller Texte. Dann fiel sie, und zwar genau im ersten Quartal 2025, in dem die EU ihre Berichtspflichten nach CSRD verschoben hat. Ein Thema, das die Häuser jahrelang als strategische Pflicht verkauft haben, verschwand im Takt einer Brüsseler Fristverlängerung. Das zeigt, wer hier wem folgt.
Je größer das Haus, desto stärker der Sog: Bei den großen Häusern hat fast jeder zweite Text einen KI-Bezug, bei den mittelgroßen Fachberatungen jeder sechste. Die Fachberatungen schreiben über ihr Fach. Die Großen schreiben über dasselbe. Wer 2026 die Insights-Seiten von fünf großen Häusern nebeneinanderlegt, liest fünfmal denselben Gedanken in fünf Corporate Designs.
Jede Welle bekommt einen neuen Namen
Anfang 2023 stand „metaverse“ in jedem zwölften Text. Heute steht es in einem von 140. Kein Haus hat erklärt, was aus den Metaverse-Strategien seiner Kunden geworden ist. Der Begriff ist einfach verschwunden, und an seiner Stelle kam der nächste.
Jetzt heißt die Welle „agentic“. 22 Prozent der Texte, Tendenz weiter steigend. Den Anfang machte Accenture im vierten Quartal 2024. Capgemini, Deloitte und McKinsey folgten im ersten Quartal 2025, BCG im dritten, Bain, Oliver Wyman und PwC Anfang 2026. Roland Berger kam im dritten Quartal 2026 an, fast zwei Jahre nach Accenture. Wer das Wort zuerst bringt, hat meist auch das Produkt dazu im Regal.
Spannend ist, wo die Häuser nicht vorausdenken. Den Anteil der Texte über Inflation habe ich gegen die Inflationsrate im Euroraum gelegt. Beides läuft zeitgleich, die Korrelation liegt bei 0,63. Beim Gas schreiben die Häuser zwei Quartale nach dem Preisausschlag am meisten. Geopolitik hatte ihren Höhepunkt nicht beim Überfall auf die Ukraine, sondern bei den US-Zöllen. Die Häuser reagieren. Sie sehen nicht voraus. Für einen Pressedienst wäre das in Ordnung. Für Leute, die sich „Thought Leadership“ bezahlen lassen, ist es dünn.
Wer einen Begriff als Erster bringt, hat meist auch das Produkt dazu im Regal.
Zwischen 4 und 89 Prozent
Die schönste Frage, die man Beraterstudien stellen kann: Wie viele Unternehmen holen eigentlich echten Wert aus KI? Die Antworten aus den Jahren 2024 bis 2026 reichen von 4 bis 89 Prozent. Das klingt nach Chaos, folgt aber einer Leiter.
Ganz oben stehen die Firmen, deren Umsatz oder Kosten sich messbar bewegt haben: 4 bis 11 Prozent, je nach Haus und Jahr. Darunter alle, die irgendeinen Wert melden: 26 bis knapp 50 Prozent. Ganz unten die Selbstauskunft, ob Führungskräfte einen Nutzen „sehen“: 64 bis 89 Prozent. Auf gleicher Stufe liegen die Häuser übrigens nah beieinander, etwa Faktor 1,5. Die Daten widersprechen sich kaum.
Die Botschaft steckt in der Stufe, die ein Haus zitiert. BCG zitiert 2026 in acht von zehn Artikeln mit globaler Zahl die Spitze: Fast niemand holt Wert heraus, es braucht einen Umbau. KPMG zitiert 2026 ausschließlich die breite Stufe: Die Mehrheit sieht Nutzen, jetzt geht es ums Skalieren. Beides ist durch die eigenen Daten gedeckt. Und beides passt auffallend gut zu dem, was das jeweilige Haus im nächsten Absatz anbietet.
Wie dehnbar so eine Zahl ist, zeigt KPMG selbst. Im Global AI Pulse für das dritte Quartal 2026 sehen 89 Prozent der Befragten messbaren Wert. Im selben Bericht steht, dass nur 12 Prozent diesen Wert unternehmensweit gegen die Kosten rechnen. Und im Bericht für das erste Quartal stehen auf derselben Seite 59 Prozent, die Agenten einsetzen, und 9 Prozent, die Agenten „derzeit bereits in ihren Arbeitsabläufen“ nutzen.
McKinsey wiederum hat die eigene Latte gesenkt. Als „AI high performer“ galt 2022 und 2023, wer mindestens 20 Prozent seines operativen Ergebnisses der KI zuschreibt. 2024 lag die Schwelle bei über 10 Prozent, Ende 2025 bei 5 Prozent. Wer heute als Spitzenreiter zählt, wäre vor drei Jahren nicht einmal in die Auswertung gekommen. Ein Fortschritt über die Jahre lässt sich so kaum ablesen, und das steht in keinem der Berichte.
Bei BCG wanderte eine Zahl gleich ganz:
Im November 2025 erkunden 35 Prozent agentische KI. Im Dezember nutzen 35 Prozent sie. Im September 2026 haben 35 Prozent sie in Produktion. Jedes Mal dieselbe Befragung von BCG und MIT Sloan Management Review. Zwischen „wir schauen uns das an“ und „das läuft bei uns im Betrieb“ liegen in der Praxis Monate bis Jahre und meist ein sechsstelliges Budget. Hier lag dazwischen ein Redaktionswechsel.
Zwischen „wir schauen uns das an“ und „läuft im Betrieb“ liegen in der Praxis Jahre. Bei BCG lag dazwischen ein Redaktionswechsel.
Still korrigiert
Zahlen ändern sich, das ist normal. Interessant ist, wie. Ich habe für 1.141 Artikel mit geprüfter Zahl den ältesten Stand im Webarchiv gegen den heutigen Text gelegt. Die meisten Abweichungen sind harmlos: Fußnoten, Nummerierungen, Lebensläufe. Rund ein Dutzend ist es nicht.
„The economic potential of generative AI“, 2023: Produktivitätsgewinn 0,2 bis 3,3 Prozent pro Jahr. Heute: 0,5 bis 3,4. Datum der Veröffentlichung unverändert.
Untergrenze mehr als verdoppelt.GenAI im asiatisch-pazifischen Raum, 2024: „1,1 Mrd. Stunden pro Jahr“. Drei Wochen später: „über 11 Mrd. Stunden pro Woche“.
Faktor rund 500.KI-Versicherung, 2024: KI könne bis 2032 „US$12.5 billion“ zum Welt-BIP beitragen. Später: „US$12.5 trillion“.
Faktor 1.000.Gen-AI-Talentstudie, 2024: 86 Prozent der Chefs halten Gen AI für transformativ. Später: 97 Prozent.
Laut eigener Infografik zwei verschiedene Fragen.KI in der Robotik, April 2026: 65 Prozent erwarten Skalierung in fünf Jahren. Anfang Mai: gestrichen.
Prognose entfernt.In keinem dieser Fälle steht auf der Seite ein Hinweis wie „aktualisiert“ oder „korrigiert“. Fair bleiben: Die meisten Änderungen kamen kurz nach Erscheinen, es sind Korrekturen von Fehlern, keine nachträglichen Umdeutungen. Aber ein Fehler um Faktor 500, der drei Wochen online steht und dann still verschwindet, wurde in diesen drei Wochen zitiert. Wer ihn übernommen hat, erfährt nie, dass er falsch war.
Dazu kommt das Datum. Bei Accenture tragen 37 von 106 Artikeln heute ein Veröffentlichungsdatum, das deutlich nach ihrem ersten Auftauchen im Archiv liegt. Bei EY 21 von 72, bei Deloitte 11 von 224. Bei BCG, Bain und McKinsey kein einziger. Ein Text über „Ambient Computing“ aus Deloittes Tech Trends 2015 trägt heute den 10. Dezember 2025. Ein Teil davon mag echte Überarbeitung sein. Für den Leser sieht ein elf Jahre alter Ausblick so aus wie ein frischer.
Und die Prognosen selbst? BCG hat in 472 Texten 2.231 wörtlich geprüfte Aussagen über die Zukunft gemacht. Darunter genau eine eigene Prognose mit Zahl und Zieljahr bis 2026. Viel Zukunft, wenig Prüfbares. Die prüfbaren, die es gibt, verfehlen bei KI um Faktoren: McKinsey sagte 2019 für KI-Halbleiter im Jahr 2025 einen Umsatz von 67 Milliarden Dollar voraus. Gekommen sind laut Gartner über 200 Milliarden allein für KI-Prozessoren. Fair gegenüber McKinsey: 2019 war ChatGPT nicht absehbar. Die Lehre gilt für alle Zahlen mit Zieljahr bei KI, sie verfehlen um Faktoren.
Die Branche verschätzt sich übrigens auch beim eigenen Markt. Der Branchenverband BDU erwartete für 2024 ein Wachstum von 9,8 Prozent, gekommen sind 4,3. Für 2025 erwartete er 6,4 Prozent, gekommen sind 0,5. Für 2026 erwartet er 4,5 Prozent. Die Erwartung stammt aus einer Umfrage unter den Beratungen selbst.
Der Spiegeltest
Jetzt die eigentliche Frage. Die Häuser erklären ihren Kunden seit drei Jahren, dass KI Geschäftsmodelle, Organisationen und Berufsbilder umwirft. Was schreiben sie über das eigene?
Ich habe in allen Texten mit KI-Bezug nach Stellen gesucht, an denen die Beratungsbranche, das Beratungsgeschäft oder die Unternehmensberatung in der Nähe eines KI-Begriffs vorkommt. 50 Treffer in 10.579 Texten, alle von Hand gelesen. Die meisten sind Autorenkästen, Auszeichnungen und Werbeblöcke. Sechs empfehlen dem Leser, sich Berater zu holen. Drei Texte sprechen darüber, wie KI die eigene Arbeit verändert. Keiner stellt das eigene Geschäftsmodell infrage. Der deutlichste ist ein Podcast von Bain vom August 2026, Titel: „AI isn't replacing consultants“.
Außerhalb der Fachtexte klingt das ganz anders. In Pressegesprächen, auf Bühnen und in Quartalszahlen reden die Häuser offen über den eigenen Umbau:
- McKinsey. Rund 40.000 Menschen und 25.000 KI-Agenten, sagte Chef Bob Sternfels im Januar 2026. Ein Sprecher bestätigte die Zahl. Vor anderthalb Jahren waren es rund 3.000 Agenten. Kundennahe Rollen wachsen um ein Viertel, die übrigen schrumpfen um ein Viertel. Und rund ein Viertel der weltweiten Honorare hängt inzwischen am Ergebnis, so der britische Chef Michael Birshan.
- PwC Deutschland. Partner Jan Herrmann eröffnete im Juni 2026 einen Vortrag mit dem Satz: „Ich habe unser Geschäftsmodell zerstört!“ Ein Projekt, das früher sechs bis acht Wochen dauerte und 150.000 bis 200.000 Euro kostete, werde künftig in 24 Stunden möglich sein. „Die Pyramide wird nun eher zum Diamanten.“
- Accenture. Die Belegschaft fiel 2025 in einem Quartal von 791.000 auf 779.000. Chefin Julie Sweet: Man trenne sich „on a compressed timeline“ von Menschen, bei denen Umschulung „not a viable path“ sei.
- BDU. Der Vizepräsident des Verbands: „Wer heute noch ohne KI-Werkzeuge beim Klienten erscheint, wirkt wie jemand, der mit der Kutsche vorfährt.“
Verpennt haben die Häuser das nicht. Sie verhandeln es woanders. Was sie Kunden als Pflicht predigen, Transparenz über den eigenen Umbau, messbare Ziele, ein ehrlicher Blick auf die Pyramide, besprechen sie für sich selbst auf Konferenzen und in Pressegesprächen. In den Texten, die Kunden lesen, um sich zu orientieren, steht davon fast nichts.
Was sie Kunden als Pflicht predigen, verhandeln sie für sich selbst in Pressegesprächen. In den Fachtexten steht davon fast nichts.
Wer kommt, wer geht: Personal und Umsatz 2026
Was die Texte verschweigen, zeigen die Geschäftsberichte. Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 sind seit wenigen Wochen da.
| Haus | Umsatz | Wachstum | Was auffällt |
|---|---|---|---|
| Accenture | 74,2 Mrd. $ | +5 % | Beratung +3 %, Betrieb (Managed Services) +6 %. Rund 814.000 Beschäftigte, davon rund 110.000 für KI und Daten. |
| Deloitte | 74,5 Mrd. $ | +3,8 % | Technologie und Transformation nur +2,5 %. |
| PwC | 60,2 Mrd. $ | +3,5 % | Beratung (Advisory) +3,0 %, Steuer und Recht +6,3 %. |
| EY | 57,0 Mrd. $ | +4,7 % | Personal Amerika −4,9 %, Lieferzentren +12,3 %. Umsatz mit KI-Leistungen +49 %. |
| BCG | 14,4 Mrd. $ (2025) | +7 % | KI- und Technikleistungen über 40 % des Umsatzes. Personal +500 auf 33.500. |
| McKinsey | keine Angabe | Personal von rund 45.000 (2022) auf rund 40.000. |
Wachstum in lokaler Währung, BCG in Dollar. Quellen: Geschäftsberichte und Pressemitteilungen der Häuser, McKinsey nach Bloomberg und Business Insider.
Drei Dinge fallen auf. Erstens wächst bei Deloitte, PwC und KPMG (dort Geschäftsjahr 2025) ausgerechnet die Beratung am langsamsten. Steuer und Recht laufen besser. Zweitens wächst bei Accenture der Betrieb schneller als die Beratung: Man verdient mehr damit, Systeme zu betreiben, als damit, zu sagen, welche man bauen soll. Drittens wachsen die Belegschaften wieder, aber woanders. EY hat in einem Jahr knapp 4.500 Stellen in Nord- und Südamerika weniger und gut 10.000 mehr in seinen globalen Lieferzentren.
Beim Einstieg wird es deutlich. Die Stellenanzeigen von Deloitte, PwC, EY, KPMG, McKinsey, BCG und Bain fielen im Jahr bis Mai 2026 um rund ein Viertel, laut einer Auswertung von Draup für Business Insider. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der offenen Stellen für sogenannte Forward Deployed Engineers, also Ingenieure, die beim Kunden sitzen und Systeme bauen, von null auf 1.404. In Großbritannien haben die Big Four die Einstiegsstellen zwischen 2023 und 2025 gekürzt, KPMG um 29 Prozent, Deloitte um 18, EY um 11, PwC um 6. In Deutschland fielen die Stellenanzeigen der Beratungen im dritten Quartal 2025 um knapp 10 Prozent, während Anzeigen mit KI-Bezug um die Hälfte zulegten, so Index Research laut WirtschaftsWoche.
Gleichzeitig wächst die Technik. McKinseys KI-Einheit QuantumBlack hat nach eigenen Angaben „well above 5,000“ KI-Fachleute. BCG X knapp 3.000 Technologen. Bain sagt, man stelle „more, not less“ ein, nur andere Leute.
Wichtig für die Einordnung: Die Häuser selbst begründen Kürzungen meist nicht mit KI, sondern mit geringer Fluktuation, schwacher Nachfrage und Kosten. KPMG UK erwähnt KI in der Mitteilung zu über 500 gestrichenen Stellen gar nicht. Das kann stimmen. Es kann auch bequem sein. Die Pyramide wird jedenfalls unten schmaler und oben breiter, und das Wort dafür hat PwC schon geliefert: Diamant.
Was dabei niemand beantwortet: Wenn heute weniger Analysten anfangen, wer ist 2035 Partner? Bei Lünendonk nennen 58 Prozent der deutschen Managementberatungen den Generationswechsel bei den Partnern als größte Hürde. Die Ausbildung des Nachwuchses war immer der unsichtbare Teil des Geschäftsmodells. Die Kunden haben sie über die Tagessätze der Junioren mitbezahlt. Fällt das weg, fehlt in zehn Jahren die Mitte.
Was sie loswerden, was sie kaufen
Wer wissen will, wohin ein Unternehmen geht, sollte nicht seine Strategiepapiere lesen, sondern seine Kauf- und Verkaufsverträge.
| Weg | Dazu |
|---|---|
| McKinsey verkauft seinen hauseigenen Vermögensverwalter MIO Partners an Neuberger Berman. | Accenture kauft im Geschäftsjahr 2026 17 Firmen für 4,9 Mrd. $, für 2027 sind rund 5 Mrd. plus Cyber-Zukäufe geplant. |
| PwC trennt sich von Mitgliedsfirmen in neun französischsprachigen Ländern Afrikas, laut FT auch in Simbabwe, Malawi und Fidschi. | Capgemini kauft WNS für 3,3 Mrd. $: Geschäftsprozesse im Auftrag, mit Agenten. |
| Porsche verkauft seine IT-Beratung MHP an Tata Consultancy Services (Abschluss offen). | Roland Berger gründet eine Gesellschaft, die Sanierungschefs in Firmen schickt, und finanziert als einziger Investor das KI-Start-up von Jonas Andrulis. |
| PwC Australien gibt seine Restrukturierungseinheit an Teneo ab. | McKinsey und Capgemini beteiligen sich an der OpenAI Deployment Company. |
| Deloitte baut in Deutschland laut Handelsblatt bis zu 40 Stellen in der Nachhaltigkeitsprüfung ab, rund 30 Prozent der Einheit. | |
| Accenture und IBM weisen ihre KI-Aufträge nicht mehr gesondert aus. |
Die letzte Zeile ist meine liebste. Accenture hat bis Ende 2025 jedes Quartal stolz berichtet, wie viel Umsatz und Auftragseingang mit generativer KI kam. Seit Anfang 2026 nicht mehr, KI stecke inzwischen in fast allem. IBM hat seine Zahl für das GenAI-Geschäft ebenfalls nicht mehr veröffentlicht. Das mag sachlich sein. Es heißt aber auch: Genau in dem Moment, in dem man hätte prüfen können, ob das KI-Geschäft die schrumpfende klassische Beratung ausgleicht, verschwindet die Kennzahl. Im Geschäftsbericht 2026 warnt Accenture gleichzeitig, die Ergebnisse könnten leiden, wenn Kunden „do not accept new pricing or commercial models“.
Auch die Nachhaltigkeit taucht wieder auf, diesmal als Abbau. Sie ist in den Texten der Häuser von 26 auf 12 Prozent gefallen, und jetzt werden die Teams kleiner. Was die Branche jahrelang als Megatrend beschrieben hat, war für sie vor allem ein Auftragstrend.
Das Muster ist klar: weg vom Nebengeschäft und von der Folie, hin zu Betrieb, Software, Restrukturierung und Beteiligungen an genau den Firmen, die ihnen Konkurrenz machen.
Die neue Konkurrenz sitzt beim Modellhersteller
Im Mai 2026 haben OpenAI und Anthropic eigene Dienstleister gegründet. Die OpenAI Deployment Company soll mit rund vier Milliarden Dollar Startkapital Unternehmen beim Einführen helfen. OpenAI hält die Mehrheit, unter den Geldgebern sind TPG, Goldman Sachs, SoftBank, Capgemini und McKinsey. Anthropic gründete mit Blackstone, Hellman & Friedman und Goldman Sachs eine eigenständige Firma, deren Ingenieure zusammen mit Anthropic-Leuten in mittelgroßen Unternehmen KI-Lösungen bauen, etwa bei Regionalbanken, Industriemittelständlern und regionalen Kliniken. Beide machen das, was die Beratungen gerade verkaufen wollen: Ingenieure beim Kunden, die Systeme bauen.
Die Beratungen reagieren auf zwei Arten. Sie beteiligen sich, wie McKinsey und Capgemini bei OpenAI. Oder sie werden Vertriebspartner: Accenture hat eine eigene Anthropic-Geschäftseinheit mit rund 30.000 geschulten Leuten, KPMG gibt Claude an über 276.000 Beschäftigte. Wer seinen Kunden erklärt, sie sollten die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern begrenzen, baut gerade sein eigenes Geschäft auf der Partnerschaft mit ein, zwei Modellherstellern.
Und die Kunden? Die Financial Times hat im August 2026 nachgefragt. Bristol Myers Squibb lässt die Überwachung der IT-Sicherheit inzwischen von KI erledigen, „and those contracts are going away“. SAP sagt, seine Änderungen würden die Kosten für externe Berater um bis zu 50 Prozent senken. Bayer setzt bei seinem SAP-Umbau 30 KI-Agenten zum Programmieren und Testen ein. UniCredit gab im ersten Halbjahr 24 Prozent weniger für externe Berater aus, die Société Générale 9 Prozent weniger. Laut Source Global wollen 55 Prozent der Kunden die Big Four im nächsten Jahr stärker nutzen. Ein Jahr vorher waren es 80 Prozent. Nur jeder dritte Kunde sagt, ein von Beratern geführtes IT-Projekt sei ganz gelungen.
Die Börse hat das schon eingepreist. Die Aktie von Accenture lag Ende August 27 Prozent unter dem Jahresanfang, die von Capgemini 31 Prozent.
Gegenrechnung, damit es fair bleibt: Insgesamt wächst das Geschäft. Source Global schätzt die weltweiten Ausgaben für Technologieberatung 2026 auf 420 Milliarden Dollar, 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Kunden schichten um: weniger Arbeitskraft auf Zeit, mehr Technik und Umsetzung.
Deutschland: Stillstand mit Ansage
Der deutsche Markt ist 2025 nominal um 0,5 Prozent auf rund 49 Milliarden Euro gewachsen. Bei 2,2 Prozent Inflation ist das real ein Minus. Die Häuser mit über 50 Millionen Euro Umsatz stagnierten bei null. Das Personal wuchs laut Branchendienst consulting.de trotzdem um 1,5 Prozent, also schneller als der Umsatz.
Lünendonk überschrieb seine Liste 2026 mit „Konsolidierung statt Wachstum“. Sechs der zwanzig größten deutschen Managementberatungen verloren Umsatz, darunter Porsche Consulting (−2,2 Prozent), Horváth (−1,0) und zeb (−4,0). Der Umsatz pro Kopf sank, obwohl KI angeblich alles effizienter macht. Roland Berger meldete dagegen mit gut einer Milliarde Euro das beste Jahr seiner Geschichte. Die IT-Beratungen wuchsen organisch nur noch um 1,5 Prozent, zum ersten Mal seit Langem langsamer als der IT-Markt insgesamt.
Beim Preis hat KI bisher wenig bewegt: 43 Prozent der Managementberatungen sehen laut Lünendonk keinen Effekt auf ihre Preise, 16 Prozent rechnen KI-Leistungen gesondert ab. Die Präsidentin des BDU, Iris Grewe, formulierte es im März so: „Es wird sich für viele Beratungen in den nächsten Jahren entscheiden, ob sie Transformationsagent oder -opfer sein werden.“
Und womit wird in Deutschland gerade Geld verdient? Mit KI-Beratung, die laut BDU 2025 um 18,8 Prozent wuchs. Mit Sanierung und Restrukturierung, die zu Jahresbeginn im Geschäftsklima des BDU vorn lag. Mit Aufträgen der öffentlichen Hand und mit Verteidigung. Das Seltsame: Restrukturierung kommt in den Texten der Häuser in 2,1 Prozent vor, Verteidigung ebenfalls in 2,1 Prozent. Womit sie verdienen, darüber schreiben sie kaum. Worüber sie schreiben, damit verdienen sie noch wenig.
Womit die Beratungen verdienen, darüber schreiben sie kaum. Worüber sie schreiben, damit verdienen sie noch wenig.
Sie klingen wie ihr Produkt
Ein letzter Befund, und er ist der seltsamste. Ich habe gezählt, welche Wörter in den Texten von April bis Oktober 2026 gegenüber 2024 und 2025 am stärksten zulegen, getrennt nach Themenfeldern.
Ganz vorn stehen Allerweltswörter: „judgment“, „constraint“, „layer“, „durable“, „rarely“, „treated as“. „Judgment“ stieg in KI-Texten von 1 auf 8 Prozent, in Texten über Arbeit von 1 auf 10. „Layer“ in Texten über Banken von 1 auf 16 Prozent. „Constraint“ in Geopolitik, Logistik und IT jeweils von null auf rund 9. Dieselben Wörter steigen gleichzeitig in Feldern, die thematisch nichts verbindet: Lieferketten, Versicherung, Energie, Inflation.
Das spricht für einen Wandel des Stils, nicht der Themen. Das Muster passt zu Texten, die mit Sprachmodellen geschrieben oder überarbeitet werden. Belegt ist das nicht, ein Wort beweist keine Herkunft. Aber es wäre eine eigene Pointe: Die Branche, die ihren Kunden erklärt, wie KI ihre Arbeit verändert, lässt ihre Texte offenbar schon so klingen. Nur schreiben sie es nicht dazu.
Und es hat eine Folge, die über die Pointe hinausgeht. Wenn alle Häuser über dasselbe Thema schreiben, mit denselben Zahlen auf unterschiedlichen Stufen, in demselben Ton, dann ist Thought Leadership kein Unterscheidungsmerkmal mehr. Dann ist es Rauschen. Und Rauschen kann jeder Kunde inzwischen selbst erzeugen, für rund 20 Euro im Monat.
Quo vadis: wohin sich die Beratung bewegt
Wohin also? Meine Lesart, mit dem Vorbehalt, dass Prognosen bei diesem Thema genauso schlecht altern wie die der Häuser.
Die Pyramide wird nicht schmaler, sie bricht unten weg. Die Arbeit, für die früher Analysten-Jahrgänge eingestellt wurden, Daten sammeln, Folien bauen, Marktmodelle rechnen, erledigt KI in Stunden. Was bleibt, ist der Diamant: wenige Junioren, eine breite Mitte aus Experten und Ingenieuren, Partner oben. Das ist effizient. Es hat einen Preis, den heute niemand ausweist: Die Häuser bilden ihren eigenen Nachwuchs nicht mehr aus, und ihre Kunden zahlen dafür auch nicht mehr mit.
Das Geld wandert vom Rat zum Betrieb und zur Haftung. Accenture verdient mehr mit Betrieb als mit Beratung. McKinsey rechnet ein Viertel seiner Honorare nach Ergebnis ab, PwC will dorthin. Das ist die eigentlich gute Nachricht. Ein Haus, das für Ergebnisse bezahlt wird, muss Ergebnisse messen. Und wer Ergebnisse messen muss, kann sich Zahlen, die je nach Absatz von „erkunden“ zu „in Produktion“ wandern, nicht mehr leisten.
Der Begründungsdienst verliert seinen Wert. Ein Teil der Beratung war immer Legitimation: Das Gutachten liefert die Begründung für eine Entscheidung, die schon gefallen ist. Das funktioniert, solange niemand nachliest. Heute liest jemand nach. Kunden, Journalistinnen, Rechnungshöfe und Sprachmodelle legen die Studien von drei Häusern in einer Minute nebeneinander und sehen, wer welche Stufe zitiert. Wer eine Begründung kauft, bekommt sie inzwischen billiger.
Die neue Konkurrenz kommt von oben. OpenAI und Anthropic bauen eigene Dienstleister, Palantir hat das Modell vorgemacht, Finanzinvestoren finanzieren spezialisierte Häuser. Die großen Beratungen werden zum Teil Partner, zum Teil Wiederverkäufer, zum Teil Konkurrent dieser Firmen. Welche Rolle wem gehört, entscheidet sich in den nächsten zwei Jahren.
Was übrig bleibt, ist nicht wenig. Gute Beratung ist nah am Betrieb, misst ihre Wirkung und steht dafür gerade. Die Forschung zeigt, dass genau diese Art Beratung wirkt. Sie war nur nie das, womit die Pyramide ihr Geld verdient hat.
Damit das hier nicht dieselbe folgenlose Zukunftsprosa wird, die ich gerade gezählt habe, fünf Prognosen mit Datum:
| Prognose | Prüfbar an | Wiedervorlage |
|---|---|---|
| Der deutsche Beratungsmarkt wächst 2026 um weniger als 3 Prozent, die BDU-Erwartung von +4,5 Prozent wird zum dritten Mal in Folge verfehlt. | BDU Facts & Figures 2027 | März 2027 |
| Bei Accenture wächst Managed Services im Geschäftsjahr 2027 erneut schneller als Consulting. | Accenture, Ergebnis GJ 2027 | Oktober 2027 |
| Der Anteil der Beratertexte mit „agentic“ fällt bis Ende 2027 unter 15 Prozent, und ein neuer Begriff übernimmt. | Eigene Zählung, gleicher Messweg | Januar 2028 |
| Mindestens ein weiteres großes Haus streicht eine eigene KI-Kennzahl aus seiner Berichterstattung oder ändert ihre Definition. | Geschäftsberichte, Studienseiten | Dezember 2027 |
| Die Stellenanzeigen der großen Häuser für Einsteiger liegen Mitte 2027 unter dem Stand von Mitte 2025, die für Ingenieure darüber. | Auswertungen von Stellenportalen | Juli 2027 |
Liege ich falsch, schreibe ich das hier drunter. Mit Grund.
Fünf Fragen an jede Beraterstudie
Für alle, die solche Studien lesen, zitieren oder dafür bezahlen. In der Polemik vor zwei Wochen stand ein Test für Berater. Das hier ist der Test für ihre Zahlen.
- Welche Stufe? Steht da „sehen Nutzen“, „irgendein Wert“ oder „Umsatz und Kosten messbar verändert“? Vergleichen Sie Zahlen nur, wenn Stufe, Gruppe und Jahr gleich sind.
- Wer wurde gefragt? Alle Unternehmen, nur große, nur die, die KI schon einsetzen, nur „Vorreiter“? Deloitte befragte 2018 nur Firmen, die KI testen oder einsetzen, und kam auf 82 Prozent mit finanziellem Nutzen.
- Wann wurde der Text zuletzt geändert? Legen Sie die Adresse ins Webarchiv. Dauert eine Minute und zeigt, ob die Zahl schon immer so dastand und ob das Datum stimmt.
- Wo ist die Prognose von vor drei Jahren? Fragen Sie nach der letzten Vorhersage des Hauses zum selben Thema und was daraus wurde. Wer darauf nichts zeigt, hat nichts zu zeigen.
- Was verkauft das Haus zu dieser Zahl? Steht im übernächsten Absatz ein Angebot, ist die Zahl Teil des Angebots. Falsch wird sie dadurch nicht. Lesen sollte man sie trotzdem wie Werbung.
Zum Schluss
Die Beratungen haben in den letzten vier Jahren 41.594 Mal über die Zukunft geschrieben. Über ihre eigene fast nie. Dabei ist ihre eigene gerade die interessanteste Geschichte im ganzen Korpus: eine Branche, die ihren Kunden seit Jahrzehnten Disruption erklärt, und die jetzt selbst Einstiegsstellen streicht, Ingenieure sucht, Nebengeschäfte verkauft, ihre Kennzahlen umbaut und um ihren Platz zwischen den Modellherstellern kämpft.
Quo vadis, Beratung? Dorthin, wo sie gemessen wird. Ob sie freiwillig geht oder geschoben wird, hängt davon ab, ob sie anfängt, über sich selbst so offen zu schreiben, wie sie es von ihren Kunden verlangt.
Eine Branche, die ihren Kunden Transparenz über den Umbau verordnet, sollte mit dem eigenen anfangen.
Zur Einordnung
Wie gezählt wurde. Korpus aus öffentlichen Seiten von 28 Häusern, 2019 bis Oktober 2026, gesammelt über Sitemaps und das Webarchiv (Internet Archive). Themen über feste Wortfamilien, jedes Haus gleich gewichtet: Anteil je Haus und Quartal, dann Mittel über alle Häuser mit mindestens zehn Texten. Textbausteine wie Autorenkästen und Werbeblöcke vorher entfernt. Für das Finden von Zitaten half ein Sprachmodell. Verwendet habe ich nur Zitate, die wörtlich im Text stehen, und jede Zahl in diesem Artikel ist im Original nachgelesen.
Was die Zahlen nicht können. Die Auswahl der Texte folgt Stichwörtern im Adresspfad, sie ist nicht zufällig. Ab Juli 2026 ist der Bestand dünner, weil das Webarchiv nachhinkt; ein laufender Abgleich mit den Sitemaps schließt die Lücke. Ein Wort ist ein Treffer, keine Einschätzung. Gleichzeitig heißt nicht ursächlich. McKinsey und PwC sperren direkte Abrufe, dort stammt der Stand aus dem Archiv.
Woher die Marktzahlen kommen. Aus Geschäftsberichten, Pflichtmitteilungen und Pressemitteilungen der Häuser, aus BDU und Lünendonk sowie aus Financial Times, Bloomberg, Business Insider und WirtschaftsWoche. Wo nur eine Zweitquelle vorlag, steht es unten dabei. Rückgang der Belegschaft ist nicht dasselbe wie Kündigungen; wo es um Belegschaft geht, steht Belegschaft.
Was ich davon habe. Ich bin nicht neutral. Mit Balane baue ich in München Software und KI-Systeme, mit KI-Managementsolutions begleiten wir Unternehmen bei der Einführung von KI. Wenn große Häuser Aufträge verlieren, kann ich davon profitieren. Deshalb stehen oben die Prognosen mit Datum und unten alle Quellen.
Verwandt
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- 76 Prozent sind keine Antwort
- Warum uns gute Erklärungen täuschen
Quellen
Eigene Auswertung
- Korpus 41.594 Texte, 28 Häuser, Stand 25.10.2026. Archivstände über web.archive.org, je Fundstelle mit Zeitstempel dokumentiert.
Studien der Häuser (Wert aus KI, Agenten)
- BCG: „Where's the Value in AI?“, 10/2024. bcg.com · „Why AI pilots rarely deliver value“, 11.08.2026. bcg.com · „The authorization gap“, 17.09.2026. bcg.com
- KPMG: Global AI Pulse Q1 2026. kpmg.com · Q2 2026. kpmg.com
- Capgemini: „Making AI real“, 22.09.2026. capgemini.com · Bain: „How do companies create value with AI“, 15.06.2026. bain.com
- McKinsey: „The economic potential of generative AI“, Archivstand 14.06.2023. web.archive.org · Stand 11.03.2026. web.archive.org
- McKinsey 2019 zu KI-Halbleitern. mckinsey.com · Gartner, Halbleiterumsatz 2025, 12.01.2026. gartner.com
- Bain-Podcast „AI isn't replacing consultants“, 03.08.2026. bain.com
Geschäftszahlen 2026
- Accenture, Ergebnis GJ 2026, 01.10.2026. sec.gov · Geschäftsbericht (10-K) GJ 2026. sec.gov
- Deloitte, GJ 2026 (nach CPA Practice Advisor, Zweitquelle). cpapracticeadvisor.com
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Bilder. Fotos generiert mit Bria (Modell FIBO), Grafiken eigene Darstellung.